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"Was darf es heute sein?" Das gewählte Essen wird in den Taschencomputer eingegeben. Sicherer Datentransfer sorgt für optimale Abläufe für Patienten und Personal.

"Was darf es heute sein?" Das gewählte Essen wird in den Taschencomputer eingegeben. Sicherer Datentransfer sorgt für optimale Abläufe für Patienten und Personal.

Herz-Jesu-Krankenhaus Münster-Hiltrup GmbH ...>

Die Zeit der verschieden farbigen Pappkarten zur Bestellung von Frühstück, Mittag und Abendbrot ist im Herz-Jesu-Krankenhaus vorbei, denn seit neuestem werden die Menüwünsche per elektronischem „OrgaCard“-System entgegengenommen.

Menüwunsch per Taschencomputer

Diese Umstellung auf ein elektronisches Bestellsystem bedeutet eine erhebliche Optimierung sowohl für die bedarfsgerechte Versorgung der Patienten als auch für die organisatorischen Abläufe in der Zentralküche. Vor allem auch unter wirtschaftlichen Aspekten bedeutet diese Neuerung einen wesentlichen Fortschritt.

Patientensicherheit
Seit einigen Wochen schon bewährt sich nach theoretischen Schulungen für das Personal die Praxis. Eine Stationshilfe geht täglich von Patient zu Patient und gibt deren Bestellungen aus der Speisekarte gleich in den Taschencomputer ein. Das wird vor allem diejenigen freuen, die sich schwer taten, das Richtige zu markieren. Vollkost, Schonkost, Dialysekost, vegetarisch, muslimisch, salzarm – das Angebot und die Übertragung auf die Karten war für manchen Patienten auch anstrengend und verwirrend. Da entsprechende Daten hinterlegt sind, kann niemand mehr aus Versehen etwas Unbekömmliches für sich bestellen. Der PC wirft für jeden einzelnen Patienten nur die Menüs zur Wahl aus, die er essen darf. Etwas anderes kann vom Stationspersonal auch nicht eingegeben werden. Natürlich wurde auch früher in der Küche noch geprüft, ob sich die Patientenbestellung mit den medizinischen Vorgaben vereinbaren ließ. Aber eine Änderung im laufenden Betrieb bedeutete Erschwernis für das Personal.

Wirtschaftlich und ethisch ein Gewinn

Die finanziellen Verluste, die zu Zeiten der Kartenbestellung entstanden, waren gravierend. Gerade bei aufgrund mehrerer Feiertage nötigen Vorbestellungen kam es häufig vor, dass Patienten dann doch früher nach Haue gingen, die Bestellungen aber weiter auf Station geliefert wurden. 60 nicht verwendete Mahlzeitenpro Tag sind nicht nur aus finanziellen Gesichtspunkten Verschwendung, sondern auch unter ethischen. Die Menüs dürfen nicht weiter verwendet werden und landen ausnahmslos im Müll, der auch noch teuer entsorgt werden muss. Der Taschencomputer kann per Steckmodul ans Hauptsystem angeschlossen werden und liest selbst aus, wann ein Patient entlassen wurde. Das Essen wird sofort storniert. Genauso erfährt die Küche durch zügigen Datentransfer verlässlich von Neuaufnahmen und deren Wünschen.

Zur Neueinführung musste der Speiseplan teils systemtauglich umstrukturiert werden, dann wurden die Multiplikatoren Guido Welling und Antje Görken von der Herstellerfirma geschult. Die leiteten sukzessive das Stationspersonal an. Ein aus vielen Abteilungen zusammengesetztes Support-Team kümmert sich darum, hausorganisatorische Prozesse mit dem System vereinbar zu machen.

Quelle: http://www.herz-jesu-kh.net/allgemeines/aktuelles/archiv_2009/orgacard.htm